Bekannter werden, Kundenbindung stärken, Umsatz steigern

150 Songs für 150 Brand Manager
Swiss Post Advertising

Nicht mit einem, sondern mit 150 Fansongs brachte Swiss Post Advertising das Interesse ihrer Zielpersonen individuell zum Klingen. Das Mailing zeigt, wie eine kreative Idee mit KI beliebig multipliziert werden kann – auf hohem Level und zu vergleichsweise geringen Kosten.

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Audiokarte und Couvert des Direct Mailings Singing Card von Swiss Post Advertising  (mit überliegendem gelbem Designelement)

Wirkungsvolle Resultate

  • 150

    verschickte Audiokarten

  • 28%

    Conversion zu Verkaufsgesprächen

  • Positive Rückmeldungen

    vieler Empfängerinnen und Empfänger

Unser Vorgehen

Im Frühjahr 2026 fanden die Brand Managerinnen und Manager führender FMCG-Marken ein handbeschriebenes Couvert ohne Absender auf ihrem Schreibtisch. Hat da jemand Fanpost geschickt? Ihre Neugier war geweckt und die Überraschung gelungen: Denn beim Öffnen begann eine Audiokarte zu singen – aber nicht irgendein Lied, sondern eines über die Marke, die Zielperson und ihren grössten Fan.

Klassische Mailings landen bei Brand Managerinnen und Managern oft ungelesen im Papierkorb. Deshalb sollte dieses Mailing anders wirken: wie echte Fanpost. Bis ins kleinste Detail glaubwürdig inszeniert – mit aufgeklebter Briefmarke, handbeschriebenem Couvert und handbemalter Audiokarte. «Wir wollten die Markenverantwortlichen zuerst mit der Fanpost überraschen – und diesen Moment mit einem personalisierten KI-Song verstärken», erklärt Bettina Dührkoop, Head of Strategy bei Maison Metzger.

Wenn KI plötzlich persönlich wird

Den Stil der Songs passte die Agentur gezielt an die Empfängerinnen und Empfänger an. Ramseier erhielt Älpermusik, Puerto Maté einen argentinischen Tango, Evian eine Singer-Songwriter-Ballade. Der eigentliche Clou lag jedoch in der Personalisierung: Die Songs bezogen sich nicht nur auf die Marke, sondern nannten auch die Brand Managerinnen und Manager und die zuständigen Sales-Mitarbeitenden persönlich beim Namen. Möglich machte dies das KI-Musikprogramm Suno.

«Noch vor zwei Jahren wäre ein solches Mailing weder zeitlich noch finanziell möglich gewesen», sagt Lisa Dempster, Senior Projektleiterin Vermarktung Werbung bei Swiss Post Advertising. «Die Zielpersonen sind Marketingprofis und wissen das. Daher waren sie überrascht – und beeindruckt», ergänzt Bettina Dührkoop.

Erst die Details machten die Songs exzellent

Trotz des Einsatzes von KI war der Aufwand beträchtlich. «Wir haben über 1000 Songs produziert und daraus die 150 besten ausgewählt», sagt Bettina Dührkoop.

Besonders anspruchsvoll waren die sprachlichen Feinheiten. «Evian» sollte französisch klingen, «Seline Guggisberg» schweizerdeutsch und «Swiss Post Advertising» englisch. «Wir brauchten unzählige Iterationen mit der KI, bis alles natürlich klang», sagt Bettina Dührkoop. Genau diese Details entschieden darüber, ob sich die Zielgruppe tatsächlich persönlich angesprochen fühlte.

Dass die Idee funktionierte, zeigte sich schnell: «Unser Ziel war Aufmerksamkeit. Die zahlreichen Rückmeldungen unserer Empfängerinnen und Empfänger bestätigen: Das Mailing wurde zum gemeinsamen Lacher im Büro und zum Ohrwurm zu Hause», sagt Lisa Dempster. Eine Brand Managerin war sogar so begeistert, dass sie das gesamte Kampagnenkonzept für ihre eigene Marke mit Swiss Post Advertising umsetzen wollte.

So tönen die Songs

Lust auf eine Hörprobe?

Dies ist der Grundtext, der je nach Brand und Brandmanager 150 mal personalisiert wurde.

«[Name Brand] ist der Hit und wir sind Fan. Darum möchten wir gerne gemeinsam mit euch viele weitere Fans für [Name Brand] begeistern. Nicht mit diesem doofen Song, sondern mit Cross-Moments-Advertising. Liebe/r [Name Zielperson], ich melde mich bei euch. Auf bald, herzlich, Seline Guggisberg von Swiss Post Advertising.»

  • [Name Brand] = Platzhalter für das Unternehmen bzw. den Brand
  • [Name Zielperson] = Platzhalter für Empfänger beim Unternehmen

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KI ersetzt keine Kreativität. Aber sie macht Ideen realisierbar, die früher zu aufwendig gewesen wären.

Bettina Dührkoop, Head of Strategy bei Maison Metzger
Portrait Bettina Dührkoop

Technologie erweitert die Möglichkeiten. Doch erst die Umsetzung entscheidet, was Menschen überrascht und im Kopf bleibt.

Lisa Dempster, Senior Projektleiterin Vermarktung Werbung bei Swiss Post Advertising
Portrait Lisa Dempster

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